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Monat: August 2013

Güster

Güster

Der Güster ist die „kleine Brasse“ unserer Gewässer. Die Form beider Fischarten ist sehr ähnlich, der stark seitlich zusammengedrückte Fisch und der insgesamt hochrückige Körper sind deutliche Merkmale für Güster und Brasse. Der Güster hat jedoch ein deutlich größeres Auge und wird nur bis maximal 35 cm lang.

Güster sind in nahezu allen Gewässern anzutreffen, mit Ausnahme von kühlen Seen. Güster sind oft in größeren Schwärmen und in Gesellschaft mit anderen Weißfischarten anzutreffen. Als Nahrungsgrundlage dient der Güster wirbellose Kleinorganismen (Insektenlarven, Schnecken, Muscheln) aber auch weiche Wasserpflanzen.

Der Güster ist in vielen Flüssen von NRW beheimatet und reproduziert sich ausreichend selbst. Eine Gefährdung liegt für diese Fischart nicht vor, so dass auch keine besonderen Schutzmaßnahmen gelten. Jedoch ist zu beobachten, dass die Bestände in klaren Gewässern rückläufig sind.

Bild: B. Heitmann
Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Ukelei

Ukelei

Der zu den Kleinfischen zählende Ukelei (Alburnus alburnus) wird 12 bis 15 (20) cm lang und ist in stehenden und langsam fließenden Gewässern anzutreffen. Der Ukelei ist ein oberflächenorientierter Schwarmfisch. Die Mundspalte ist steil nach oben gerichtet, sein deutlichstes Erkennungsmerkmal. Das oberständige Maul deutet auf seine Ernährungsweise der ausgewachsenen Tiere hin, der Ukelei frisst im Wesentlichen Insekten, die an der Wasseroberfläche erbeutet werden. Die Jungfische hingegen ernähren sich von Kleinorganismen wie Wasserflöhen.

Zur Laichzeit im April-Juni entwickeln die Männchen einen auffälligen Laichausschlag. Die Geschlechtsreife ist nach zwei bis drei Jahren erreicht. Der Laich-Akt findet in flachen Uferbereichen statt, die Eiablage (1.500 Stk./Weibchen) erfolgt portionsweise an Steinen und Wurzeln.

Die Schuppen der Ukelei lösen sich sehr schnell von der Haut, sobald man den Fisch anfasst. Im 19. Jahrhundert wurden aus den Schuppen der Ukelei Kunstperlen hergestellt für die tausende von Tiere ihr Leben lassen mussten. Dennoch gilt der Ukelei in NRW als nicht gefährdet und kommt in vielen Flüssen des Landes mehr oder weniger häufig vor.

Bild: B. Heitmann
Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Frischer Fisch im Angelcamp

Frischer Fisch im Angelcamp

Mit Freunden am Ufer sitzen, von der Natur umgeben, und die Angelrute als einziges Merkmal der Zivilisation in der Hand – so in etwa stellen sich die Jugendlichen des ASV Nienborg Dinkel ein Angelzeltlager vor. Und fast genauso war es für 30 Jungen und ein Mädchen jetzt auch in Ahlen an der Ems. Auf einer kleinen Lichtung direkt am Maisfeld,unweit eines Altarmes des Flusses gelegen, bauten die Jugendlichen ihre Zelte und die Küche auf. Ein ideales Plätzchen, um zu angeln, heißt es in dem Bericht der Reisegruppe. Und natürlich stand das Fischen auch im Mittelpunkt des Zeltlagers. Made um Made wurde an die zahlreichen Angelhaken gesteckt, um dann reichlich Fische aus der Ems zu ziehen. Die Angler fischten jedoch nicht nur am Altarm, sondern auch an der Ems selbst. Um dahin zu gelangen, ging es ein Stück durch den Wald. An der Ems mussten sie etwas länger ausharren, bis die Fische bissen. Zum Angelzeltlager gehörte aber mehr als das Angeln selbst. Jeden Tag ging es für die Hälfte der Jugendlichen ins Schwimmbad. Eine provisorische Dusche mit Wasser aus dem Tank oder eine Katzenwäsche in der Ems war eben doch nicht genug für das zehntägige Lager. Ein Bad in der Ems gehörte jedoch für fast alle Jugendlichen – genau wie die Lagertaufe – zum Zeltlager dazu. An den ruhigeren Abenden machten es sich die Jungangler am Lagerfeuer bequem. Wer selbst schon einmal im Ferienlager war, weiß, dass mindestens an einem Abend ein Angriff auf das Lager erfolgt. Für die Teilnehmer war das einer der Höhepunkte. Als die Jugendlichen aus der nahe gelegenen Gemeinde heimlich das Lager überfielen und den Wimpel klauen wollten, wurde es spannend. „Da konnte sich niemand mehr zurückhalten und die Jugendlichen beschützten das Lager und den Wimpel heldenhaft“, schreibt die Lagerleitung, die sich zudem ausdrücklich bei allen Betreuern bedankt. Für das leibliche Wohl der Jugendlichen sorgte Nadine Schubert. Bevor es wieder zurück nach Hause ging, wurden die „Angler der Woche“ geehrt. In diesem Jahr zog Jeremias Reinhold Rosery die meisten Fische aus der Ems. Der Pokal für das beste Gruppenzelt ging an das Team von Sebastian Büning.

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