Heimatkunde, Unter diesem Motto stand am vergangen Dienstag der Ausflug einer Klasse der Nienborger Grundschule.
In Begleitung von erfahren Anglern lernten die Schüler die Artenvielfalt an der Dinkel kennen.
Lösing Bernhard erläuterte auch die Funktionsweise des Insektenhotels, welches der Angelverein vor fast 10 Jahren entwickelt und gebaut hat.
Gemeinsame PM des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV), des Verbandes Deutscher Sporttaucher (VDST), des Österreichischen Kuratoriums für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF) und des Bundesamtes für Naturschutz (BfN): Raubfisch mit vielen spitzen Zähnen — Schmackhafter Speisefisch durch Lebensraumverluste zunehmend bedroht
Der Hecht (Esox lucius) wird Fisch des Jahres 2016. Der Hecht ist eine der größten und bekanntesten heimischen Fischarten. Mit dem Hecht wurde eine Art gewählt, durch die die Zusammenhänge zwischen Natur- und Artenschutz sowie nachhaltiger, verantwortungsvoller Naturnutzung verdeutlicht werden können. Wenn Ufer und Auen renaturiert oder in einem naturnahen Zustand erhalten werden, dienen sie dem Hecht als Rückzugsraum und Laichplatz. Damit wird einerseits der Bestand dieses von vielen Anglerinnen und Anglern geschätzten Speisefisches gesichert und gleichzeitig Lebensraum vieler weiterer Tier- und Pflanzenarten verbessert.
Ausgewählt wurde der Hecht gemeinsam vom Deutschen Angelfischerverband (DAFV) und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) in Abstimmung mit dem Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) und dem Österreichischen Kuratorium für Fischerei und Gewässerschutz (ÖKF). „Mit seiner unverwechselbaren Gestalt zählt der Hecht zu den bekanntesten heimischen Fischarten“, sagte Dr. Christel Happach-Kasan, Präsidentin des Deutschen Angelfischerverbandes. Markant sind der langgestreckte Körper, die nach hinten verlagerte Rücken- und Afterflosse und vor allem das entenschnabelartige Maul. Er besiedelt stehende Gewässer vom kleinen Tümpel bis zum großen See, aber auch Fließgewässer vom Oberlauf bis hinab in die küstennahe Brackwasserregion. „Der Hecht ist beispielgebend für die vielen Fischarten, die zur Fortpflanzung auf intakte Ufer- und Auenbereiche entlang der Gewässer angewiesen sind. Nur wenn solche naturnahen Lebensräume erhalten bleiben oder wiederhergestellt werden, können die Bestände des Hechtes sowie vieler weiterer Fischarten zukünftig in unseren Flüssen erhalten werden“, sagte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Beate Jessel. Erfolgreiche Renaturierungsmaßnahmen zeigen, dass es gelingen kann, nicht nur dem Hecht, sondern auch zahlreichen anderen Tier- und Pflanzenarten wieder neuen Lebensraum zu geben. „Besatzmaßnahmen durch Angelfischer und Vereine sind auf Dauer keine Lösung. Aber sie helfen bei der Bestandsentwicklung in beeinträchtigten Gewässern“, ergänzte Happach-Kasan.
Hintergrund: Der Hecht (Esox lucius)
Der Hecht zählt zu den bekanntesten heimischen Fischarten. Er besiedelt stehende Gewässer vom kleinen Tümpel bis zum großen See, aber auch Fließgewässer vom Oberlauf bis hinab in die küstennahe Brack-wasserregion.
Der Hecht kann mit seinen zahlreichen spitzen, nach hinten gebogenen Zähnen hervorragend Beute packen: Fische aller Art, auch eigene Artgenossen, Frösche, gelegentlich auch kleine Wasservögel und Säugetiere wie Mäuse oder Bisamratten stehen auf dem Speiseplan. Die Durchschnittsgröße eines Hechtes liegt zwischen 50 und 100 Zentimetern. Weibliche Hechte können jedoch 1,30 Meter überschreiten und über 20 Kilogramm schwer werden.
Der Hecht ist ein standorttreuer Raubfisch. Er lauert gerne in Ufernähe regungslos auf seine Beute, die er im blitzschnellen Vorstoß ergreift. Als Einzelgänger versteckt er sich gerne zwischen Wasserpflanzen, Baumwurzeln, an Schilfkanten oder Uferböschungen. Dort ist er durch seine grüne bis bräunliche, durch gelbe Bänder durchbrochene Färbung ausgezeichnet getarnt.
Zur Laichzeit im zeitigen Frühjahr zieht der Hecht in krautreiche Flachwasserbereiche der Überschwemmungsflächen oder in kleine Gräben und Nebengerinne, wo die klebrigen Eier an Wasserpflanzen angeheftet werden. Solche für seine Vermehrung notwendigen Flächen sind typischerweise im Frühjahr überschwemmte Wiesen der Flussauen, aber auch die Flachwasserzonen und Überschwemmungsbereiche unserer Seen. Durch Trockenlegung von Wiesen und das Ausbleiben von Frühjahrsüberschwemmungen infolge von Regulierungsmaßnahmen sind geeignete Laichplätze selten geworden. Hinzu kommt der Verlust an geeignetem Lebensraum im Zuge der Uferbegradigung und Verbauung. Insbesondere die Jungfische sind auf die sich schnell erwärmenden Flachwasserbereiche mit ihrem großen Nahrungsangebot angewiesen.
Trotz der weiten Verbreitung sind die Bestände des Hechts daher in vielen Gewässern gering. In der Roten Liste wird der Hecht als „ungefährdet“ eingestuft, der langfristige Bestandstrend zeigt jedoch einen mäßigen Rückgang der Bestände. Vorrangiges Ziel ist es daher, die Gewässer und ihre Auen auch für den Hecht wieder in einen naturnahen Zustand zu bringen. Intakte Flussauen brauchen eine natürliche Überschwemmungsdynamik. Wo es möglich ist, müssen ehemalige Auen wieder zurückgewonnen werden. Dies ist gleichzeitig ein Beitrag zum Hochwasserschutz.
Berlin/Bonn, 9. Oktober 2015
Foto-Hinweis
Hecht-Hochzeit: Herbert Frei
Hecht 01: VDST, Ludwig Migl
Hecht 02: VDST, Gunter Daniel
Die Fotos dürfen unter Nennung des jeweiligen Bildautors und nur im Zusammenhang mit der Pressemitteilung zum Fisch des Jahres honorarfrei verwendet werden.
Weitere Informationen erhalten Sie:
Deutscher Angelfischerverband e.V
www.dafv.deGeschäftsstelle Berlin
Weißenseer Weg 110, 10369 Berlin
Tel. 030/97104379, Fax 030/97104389
E-Mail: info-berlin@dafv.deGeschäftsstelle Offenbach
Siemensstr. 11-13, 63071 Offenbach/Main
Tel. 069/8570695, Fax: 069/873770
E-Mail: info-offenbach@dafv.de
Bundesamt für Naturschutz
www.bfn.deReferat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Konstantinstr. 110, 53179 Bonn
Tel. 0228/8491-4444, Fax: 0228/8491-1039
E-Mail: info@bfn.de; presse@bfn.de
2013 Neobiota – Aliens am Gewässer – B. Heitmann DÜLMEN – Fortbildung des LFV Westfalen und Lippe e.V.
2012 Nature Challenge – Ein neuer Wettbewerb für Jugendgruppen. B. Heitmann WETTENBERG – Verband deutscher Sportfischer e.V.
Totholz – ein Beitrag zur strukturverbesserung B. Heitmann, A. Rohde DÜLMEN – Weiterbildung des LFV Westfalen und Lippe e.V.
2011 Frisch gedruckt: Der Leitfaden zur Jugendarbeit im Fischereiverein B. Heitmann WETTER – Jugendtag des Landesfischereiverbandes Westfalen – Lippe e.V.
Der Leitfaden zur Jugendarbeit im Fischereiverein & Weiterbildung für Jugendleiter – Welche Wege gibt es? B. Heitmann DÜLMEN – Fortbildung des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Auf der Vogelfluglinie zu kleinen Barschen und kräftigen Zandern. Eine Angelreise nach Schweden B. Heitmann GESEKE – Weiterbildung des Fischereiverbandes NRW e.V.
2010 Neobiota -„Aliens“ am Angelgewässer- B. Heitmann WITTEN – Jugendbildungsveranstaltung des FV NRW e.V.
Naturschutzarbeit im Fischereiverein – Das sind unsere Projekte! B. Heitmann RECKLINGHAUSEN – Auftakttagung Amphibienschutz am Angelgewässer (NUA)
Ein Leitfaden für Jugendleiter in NRW B. Heitmann GESEKE – Weiterbildung des Fischereiverbandes NRW e.V.
2009 Qualität, Legitimation und Anerkennung. Zum Erwerb der offiziellen Jugendleiter-Card B. Heitmann DÜLMEN – Fortbildung des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Qualität, Legitimation und Anerkennung. Zum Erwerb der offiziellen Jugendleiter-Card B. Heitmann GESEKE – Weiterbildung des Fischereiverbandes NRW e.V.
Algen – Was tun gegen Gewässereutrophierung? B. Heitmann NEUENHERSE – Jugendbildungsveranstaltung des FV NRW e.V.
2008 Natur- und Umweltschutz in der Angelfischerei B. Heitmann LÜNEN – Jugendbildungsveranstaltung des FV NRW e.V.
2007 Jugendarbeit in Fischereivereinen…mehr als nur Angeln? B. Heitmann ERNST – Jugendtag des Verband deutscher Sportfischer e.V.
2003 Einbeziehung des Naturschutzes in die Jugendarbeit des ASV Nienborg Dinkel B. Heitmann DÜLMEN – Fortbildung des LFV Westfalen und Lippe e.V.
VERÖFFENTLICHUNGEN
2013
Biotopkartierung am Angelgewässer B. Heitmann, A. Rohde Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Öffentlichkeitsarbeit in der Vereinsarbeit B. Heitmann Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Versicherungsschutz bei Breitensportveranstaltungen B. Heitmann Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
2012
JuLeiCa – Die bundeseinheitliche Jugendleiterkarte B. Heitmann Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Starlight Casting – Ein Erlebnis bei Nacht B. Heitmann Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Freestylecasting – Für kreative! Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Castingolympiade Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Bildungspaket – Damit jeder mitmachen kann! Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Kinderangelausweis für die Petrijünger Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Förderprogramm EUFIS des LSB Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
2011
Faschine – Ein System zur Uferbefestigung Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Rote Perle für die Barsche Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Ein feines System für Zander Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Einfache Schlaufenmontage für das Winkelpickerfischen Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Regenwürmer –Wissenschaftliche Fangmethoden Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Vereinsberatung – Ein Service des Landessportbundes NRW Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Sonderurlaub bei Jugendmaßnahmen Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Kinder- und Jugendförderplan der Jugendämter Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Das erweiterte Führungszeugnis in der Vereinsarbeit Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Kopfbäume – Lebensraum und Rohstofflieferant zugleich Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Totholz – Ein Beitrag zur Strukturverbesserung Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Vogelfutter – Fast Food für die Vögel? Schriftenreihe des LFV Westfalen und Lippe e.V.
Leitfaden Jugendarbeit im Fischereiverein B. Heitmann Buch des Fischereiverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Haben Sie sich schon mal gefragt wonach Maden in dem ganzen Wirrwarr einer Madendose eigentlich suchen oder was sie finden wollen?
Manchmal strengt man sich wahrlich an, die Suche bleibt aber ergebnislos. Bei Ihnen ist das ähnlich, Ihre Suche nach einer bestimmten Seite auf dieser Homepage hat leider auch nicht zum gewünschten Ziel geführt.
Vielleicht ist die Seite einfach verschwunden, vielleicht haben wir sie gelöscht oder vielleicht haben Sie sich vertippt oder die Seite war nie da.
Damit Sie aber nicht wie die Maden völlig Ziellos bleiben, versuchen Sie es über die Startseite dieser Homepage, vielleicht finden Sie hier den gewünschten Beitrag. Alternativ können Sie auch im Inhaltsverzeichnis dieser Seite nach dem gesuchten Beitrag stöbern oder mit entsprechenden Schlüsselwörtern die interne Suchmaschine füttern.
Hinweispflicht zu Cookies
Webseitenbetreiber müssen, um Ihre Webseiten DSGVO konform zu publizieren, ihre Besucher auf die Verwendung von Cookies hinweisen und darüber informieren, dass bei weiterem Besuch der Webseite von der Einwilligung des Nutzers
in die Verwendung von Cookies ausgegangen wird.
Der eingeblendete Hinweis Banner dient dieser Informationspflicht.
Sie können das Setzen von Cookies in Ihren Browser Einstellungen allgemein oder für bestimmte Webseiten verhindern.
Eine Anleitung zum Blockieren von Cookies finden Sie
hier.