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Monat: November 2010

Strahlwirkung

Strahlwirkung

Ausgleich von Strukturmängeln in Fließgewässern durch Strahlwirkung

Die meisten Gewässer unsers Landes fließen nicht mehr durch ihr ursprüngliches Flussbett. Naturbelassene Gewässer mit ihrem mäandrierten Verlauf gibt es nur noch wenige. Vielfach sind die Fließgewässer in den 1960er-80 Jahren reguliert und begradigt worden. Diese Maßnahmen wurden hauptsächlich aus Gründen des Hochwasserschutzes durchgeführt oder hatten die Schiffbarmachung der Flüsse zum Ziel. Heutzutage hält die Erkenntnis Einzug, dass sich diese Maßnahmen nachteilig auf die Gewässer auswirken, denn mit der Regulierung der Flüsse sind vielfältige Lebensräume und damit zahlreiche Tier- und Pflanzenarten aus ihrem Lebensraum verdrängt worden. In den „neu“ gestalteten Fließgewässern konnten viele dieser Arten nicht bestehen, so dass sie ganz oder teilweise verschwunden sind. Mit der Folge, dass heute Aufgrund der monotonen Ufer- und Gewässerstruktur nur wenige Tier- und Pflanzenarten an den begradigten Flüssen zu beobachten sind.

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Stockenten

Stockenten

An stehenden und langsam fließenden Gewässern sind die Stockenten zu Hause. Zahlreiche Tiere  finden sind meist in Gewässern von öffentlichen Grünanlagen. Nahrung steht dort fast immer zur Verfügung, da das Enten füttern mit Brot von Passanten immer noch aktiv praktiziert wird. Die vermeintliche Tierliebe schadet den Tieren aber i.d.R. mehr als es ihnen nützt. Die natürliche Nahrungsaufnahme von pflanzlicher und tierischer Nahrung wird durch das Brotfüttern beeinträchtigt. Zudem Fördert das Einbringen von Brot die Gewässereutrophierung erheblich.

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Fischartenatlas

Fischartenatlas

Bis heute gibt es weder für Deutschland einschließlich seiner Meeresgebiete noch für Österreich nationale oder staatenübergreifende Fischverbreitungskarten (ausgenommen für die so genannten FFH-Anhangsarten: STEINMANN & BLESS 2004). In den letzten Jahren ist das Interesse an Daten zur Biologie und Verbreitung von Fischen sowohl im Meer als auch im Süßwasser jedoch allgemein stark gestiegen. In der europäischen Wasserrahmenrichtlinie WRRL (EG-WRRL 2000) spielen Fische als Bioindikatoren für den ökologischen Gewässerzustand eine bedeutende Rolle, in der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (RICHTLINIE 92/43/EWG 1992) werden Fische als zu schützende Arten ausdrücklich genannt; Biodiversitätskonvention, Gewässerrenaturierungen, Monitoring, fischereiliches Management und nicht zuletzt neue Erkenntnisse in der Taxonomie sind weitere Gründe für einen hohen Bedarf an der Verbreitung aktueller ichthyologischer Daten.

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Digitaler Fischartenatlas

Digitaler Fischartenatlas

Bis heute gibt es weder für Deutschland einschließlich seiner Meeresgebiete noch für Österreich nationale oder staatenübergreifende Fischverbreitungskarten (ausgenommen für die so genannten FFH-Anhangsarten: STEINMANN & BLESS 2004). In den letzten Jahren ist das Interesse an Daten zur Biologie und Verbreitung von Fischen sowohl im Meer als auch im Süßwasser jedoch allgemein stark gestiegen. In der europäischen Wasserrahmenrichtlinie WRRL (EG-WRRL 2000) spielen Fische als Bioindikatoren für den ökologischen Gewässerzustand eine bedeutende Rolle, in der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (RICHTLINIE 92/43/EWG 1992) werden Fische als zu schützende Arten ausdrücklich genannt; Biodiversitätskonvention, Gewässerrenaturierungen, Monitoring, fischereiliches Management und nicht zuletzt neue Erkenntnisse in der Taxonomie sind weitere Gründe für einen hohen Bedarf an der Verbreitung aktueller ichthyologischer Daten.

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Schleppfischen vom Boot

Schleppfischen vom Boot

Das Schleppfischen scheint von außen betrachtet eine einfache, zum Teil auch langweilige Angelmethode zu sein. Dabei gibt es aber viele Aspekte zu beachten, damit sich der gewünschte Fangerfolg einstellt. Angesprochen ist hier nicht die Vielzahl von verschiedenen Ködern die zum Einsatz kommen können, sondern die grundlegende Technik. Dazu zählt vor allem die Geschwindigkeit mit der das Boot gesteuert wird, in welchen Tiefen gefischt wird, wie der Gewässergrund strukturiert ist und wie der Köder sich im Wasser bewegt.

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Wie soll ich mich verhalten?

Wie soll ich mich verhalten?

An dieser Stelle möchten wir auf eine Broschüre des Landessportbundes NRW hinweisen. Wie soll ich mich verhalten? 50 Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Themen Recht und Versicherungen erklären dem Leser in welchen Situationen sich Übungsleiter/-innen, Trainer/-innen, Jugendleiter/-innen und Betreuer/-innen wie verhalten sollen.
Lesen Sie hier die Broschüre:  WIE SOLL ICH MICH VERHALTEN?

Vorwort zur Broschüre:

Liebe Übungsleiterinnen, liebe Übungsleiter,

geflügelte Worte wie „Der Übungsleiter steht immer mit einem Bein im Gefängnis“ regen immer wieder die Diskussion über Fragen der Rechte, Pflichten und der Verantwortung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern an. Diskussionen wie auch Publikationen – vor allem in der Boulevardpresse – lösen darüber hinaus Unsicherheiten aus, die Übungsleiter/innen belasten. Basis hier für ist dabei häufig Unwissenheit über die genauen Regelungen und gesetzlichen Vorgaben sowie fehlende Informationen über den Versicherungsschutz.

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Querbauwerke

Querbauwerke

Querbauwerke haben erhebliche Auswirkungen auf die Gewässerökologie: Der Lebensraum der aquatischen Fauna wird in Stau- und Ausleitungsstrecken gravierend verändert. Die flussaufwärts gerichtete Durchgängigkeit wird behindert oder unterbrochen. Wassernutzungsanlagen können zusätzlich die flussabwärts gerichtete Durchgängigkeit beeinträchtigen und abwandernde Fische schädigen.

Der von der EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) geforderte „gute ökologische Zustand“ kann ohne die Wiederherstellung der Durchgängigkeit nicht erreicht werden. Die Auswirkungen von Staustrecken im Bereich von Querbauwerken sind kritisch zu überprüfen. Zudem verlangt die FFH-Richtlinie, dass in den Natura 2000-Gebieten Belastungen vermieden werden und Verschlechterungen nicht eintreten dürfen. Diese gewässerökologische Aufgabe steht im Spannungsfeld mit gesellschaftlich erwünschten Gewässernutzungen wie Energiegewinnung, Trinkwasserversorgung, Freizeit und Erholung oder der Landschaftsästhetik. Die hohe Zahl der Querbauwerke in den Gewässern von Nordrhein-Westfalen (NRW) muss im Zuge der gewässerökologischen Sanierung reduziert werden. Neue Nutzungen sind künftig grundsätzlich nur an bestehenden Querbauwerken möglich.

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Sicherer Biss am Gummifisch

Sicherer Biss am Gummifisch

Das Kunstköderfischen erfreut sich stetiger Beliebtheit. Zahlreichen Kunstköder kommen hier zum Einsatz. Beliebtester Kunstköder ist mit Abstand der Gummifisch. Unzählige Farben und Formen sind im Angelfachgeschäft zu erwerben, dabei ist die Form der Gummifische nicht immer passend für die zur Verfügung stehenden Jig-Köpfe. Gerade bei längeren Grummifischen ist die Gefahr von Fehlbissen sehr hoch, wenn kurze Haken verwendet werden.

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Wirbelknoten

Wirbelknoten

Der Wirbel- oder Klammerknoten ist der einer der am häufigsten geknüpften Knoten bei der Angelfischerei. Vor allem zum Verbinden von Wirbeln (Karabiner) an die Angelschnur ist der Wirbelknoten hervorragend geeignet. Aber nicht nur Einzelwirbel sondern auch Stahlvorfächer oder Kunstköder können direkt mit dem Wirbelknoten an die Angelschnur verbunden werden.

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