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Monat: November 2011

Schulprojekt Wasser ausgezeichnet

Schulprojekt Wasser ausgezeichnet

Sie führten ein Trinktagebuch, besichtigten die Nienborger Wassermühle und ließen Papierboote auf der Dinkel fahren: Seit Beginn des Schuljahres beschäftigen sich die Kinder an der Offenen Ganztagsschule in Nienborg mit dem Thema Wasser. „Wirklich pfiffig“, finden der Energieversorger RWE und die Gemeinde Heek – und zeichneten das Schulprojekt nun mit einem Klimaschutzpreis aus.
Die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung wird in der Gemeinde jährlich vergeben. Welche Projekte gewinnen, entscheidet eine Jury aus kommunalen Vertretern sowie einem Repräsentanten des Energieversorgers.
Dass sich dieses Mal die Ganztagsschule der Bischof-Martin-Grundschule über das Preisgeld freuen kann, liegt laut RWE an der Art und Weise, wie den Schülern dort ein Umweltthema nähergebracht wird: „Es ist lobenswert, wie lebendig den Kindern der Stoff vermittelt wird“, sagte Kommunalberater Franz-Josef Reinke bei der Preisverleihung am gestrigen Montag.

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Dinkelpegel auf Talfahrt

Dinkelpegel auf Talfahrt

Zum Beginn des Sommers wäre diese Meldung sicherlich besorgniserregender. Jetzt in der kalten Jahreszeit ist sie doch ehr als außergewöhnlich anzusehen. Aber immerhin, es fehlen nur noch 2-3 cm am Pegel der Dinkel bei Heek, bis der niedrigste Wasserstand aus diesem Sommer sogar jetzt im November noch unterboten werden könnte. Mit rund 13 cm Wasserstand ist das derzeit wohl einer der niedrigsten jemals im November gemessenen Pegelstände. Verantwortlich für das Niedrigwasser ist eine langanhaltende Hochdruckwetterlage in diesem Herbst mit nahezu keinen Niederschlägen. Im November sind bislang lediglich 0,89 mm Regen an der Messstation Heek erfasst worden.

Aufgrund der niedrigen Temperaturen ist es ehr unwahrscheinlich, dass das Niedrigwasser einen Einfluss auf die Fischbestände der Dinkel haben wird. Eine Gewässereutrophierung ist unter diesen Bedingungen nicht zu befürchten. Durch die niedrigen Wassertemperaturen bleibt ausreichend Sauerstoff im Wasser gelöst, was im warmen Wasser nicht mehr der Fall wäre. Zudem findet keine Algenbildung mehr statt und die sauerstoffzehrenden Verrottungsprozesse laufen nur noch sehr verlangsamt ab.

Mit Blick auf die nächsten Tage ist aber weiterhin nicht viel Niederschlag in Sicht. Für Ende November/Anfang Dezember könnten ein paar mm Niederschlag kommen, diese Vorhersagen oder gar ein noch weiterer Ausblick sind aber noch zu ungenau. So bleibt abzuwarten, ob in den nächsten Tagen tatsächlich der niedrigste Pegelstand in diesem Jahr vom 23. Juni mit 9,6 cm noch unterboten wird.

Dinkelpegel auf Talfahrt

Dinkelpegel auf Talfahrt

Zum Beginn des Sommers wäre diese Meldung sicherlich besorgniserregender. Jetzt in der kalten Jahreszeit ist sie doch ehr als außergewöhnlich anzusehen. Aber immerhin, es fehlen nur noch 2-3 cm am Pegel der Dinkel bei Heek, bis der niedrigste Wasserstand aus diesem Sommer sogar jetzt im November noch unterboten werden könnte. Mit rund 13 cm Wasserstand ist das derzeit wohl einer der niedrigsten jemals im November gemessenen Pegelstände. Verantwortlich für das Niedrigwasser ist eine langanhaltende Hochdruckwetterlage in diesem Herbst mit nahezu keinen Niederschlägen. Im November sind bislang lediglich 0,89 mm Regen an der Messstation Heek erfasst worden.

Aufgrund der niedrigen Temperaturen ist es ehr unwahrscheinlich, dass das Niedrigwasser einen Einfluss auf die Fischbestände der Dinkel haben wird. Eine Gewässereutrophierung ist unter diesen Bedingungen nicht zu befürchten. Durch die niedrigen Wassertemperaturen bleibt ausreichend Sauerstoff im Wasser gelöst, was im warmen Wasser nicht mehr der Fall wäre. Zudem findet keine Algenbildung mehr statt und die sauerstoffzehrenden Verrottungsprozesse laufen nur noch sehr verlangsamt ab.

Mit Blick auf die nächsten Tage ist aber weiterhin nicht viel Niederschlag in Sicht. Für Ende November/Anfang Dezember könnten ein paar mm Niederschlag kommen, diese Vorhersagen oder gar ein noch weiterer Ausblick sind aber noch zu ungenau. So bleibt abzuwarten, ob in den nächsten Tagen tatsächlich der niedrigste Pegelstand in diesem Jahr vom 23. Juni mit 9,6 cm noch unterboten wird.

Fisch des Jahres 2012: Neunaugen

Fisch des Jahres 2012: Neunaugen

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF), der Deutsche Angler Verband (DAV) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) haben die Neunaugen zum Fisch des Jahres 2012 gewählt. Neunaugen, deren Entwicklung rund 400 bis 500 Millionen Jahren zurückreicht, gehören zur ältesten, noch lebenden Wirbeltierklasse der Erdgeschichte. Streng genommen zählen sie nicht zu den „Fischen“, sondern zu den so genannten Rundmäulern. Aufgrund von Schutzmaßnahmen haben sich die Neunaugenbestände in unseren heimischen Gewässern in den vergangenen Jahren allmählich erholt. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres soll aber auch darauf hingewiesen werden, dass weitere Anstrengungen unternommen werden müssen, um den Fortbestand der einzelnen Arten zu sichern.

In Deutschland gibt es vier Neunaugenarten: Bach- und Flussneunauge, Ukrainisches Neunauge sowie das Meerneunauge. Statt des gewöhnlichen Fischmauls mit Ober- und Unterkiefer haben alle Arten einen kreisförmigen, innen bezahnten Saugmund auf der unteren Seite des Kopfes. Der Körper ist aalförmig und hat keine Schuppen. Die deutsche Bezeichnung Neunauge ist sehr alt und entstand durch ungenaue Beobachtung Die eigentlichen Augen, die nur einfach vorhandene Nasenöffnung und die sieben, seitlich gelegenen Kiemenöffnungen erwecken bei flüchtigem Betrachten den Eindruck, das Tier hätte neun Augen auf jeder Körperseite.

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2012 Neunaugen

2012 Neunaugen

Der Verband Deutscher Sportfischer (VDSF), der Deutsche Angler Verband (DAV) und der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) haben die Neunaugen zum Fisch des Jahres 2012 gewählt. Neunaugen, deren Entwicklung rund 400 bis 500 Millionen Jahren zurückreicht, gehören zur ältesten, noch lebenden Wirbeltierklasse der Erdgeschichte. Streng genommen zählen sie nicht zu den „Fischen“, sondern zu den so genannten Rundmäulern. Aufgrund von Schutzmaßnahmen haben sich die Neunaugenbestände in unseren heimischen Gewässern in den vergangenen Jahren allmählich erholt. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres soll aber auch darauf hingewiesen werden, dass weitere Anstrengungen unternommen werden müssen, um den Fortbestand der einzelnen Arten zu sichern.

In Deutschland gibt es vier Neunaugenarten: Bach- und Flussneunauge, Ukrainisches Neunauge sowie das Meerneunauge. Statt des gewöhnlichen Fischmauls mit Ober- und Unterkiefer haben alle Arten einen kreisförmigen, innen bezahnten Saugmund auf der unteren Seite des Kopfes. Der Körper ist aalförmig und hat keine Schuppen. Die deutsche Bezeichnung Neunauge ist sehr alt und entstand durch ungenaue Beobachtung Die eigentlichen Augen, die nur einfach vorhandene Nasenöffnung und die sieben, seitlich gelegenen Kiemenöffnungen erwecken bei flüchtigem Betrachten den Eindruck, das Tier hätte neun Augen auf jeder Körperseite.

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