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Monat: Dezember 2013

LFV Projekt: Die Rettung der Quappen

LFV Projekt: Die Rettung der Quappen

Quappen stehen in Nordrhein-Westfalen auf der “Roten Liste” der Tiere, die vom Aussterben bedroht sind. Diese Fische stellen hohe Ansprüche an ihren Lebensraum. Ein Artenhilfsprogramm des DAFV-Landesfischereiverbandes Westfalen und Lippe soll die Wiederansiedlung der Quappen in Nordrhein-Westfalen – ausgehend von der Lippe – fördern.
 Im Mittelpunkt des Films stehen die kontrollierte Nachzucht der Quappen durch die Fischerei des Ruhrverbandes sowie der umfangreiche Besatz und Erfolgskontrollen von Anglern aus Hamm, die mit ihrem Engagement entscheidend zur Wiedereinbürgerung der Quappen beitragen.

Sind unsere Flüsse noch zu retten?

Sind unsere Flüsse noch zu retten?

In vielfältiger Weise wirken sich Wasserkraftwerke, insbesondere Kleinwasserkraftwerke, nachteilig auf die ökologische Funktion und Durchgängigkeit von Fließgewässern aus. Neben der unmittelbaren Schädigung der Fische beschäftigt sich die Dokumentation “Sind unsere Flüsse noch zu retten?” auch eingehend mit den weiteren negativen ökologischen Folgen der Wasserkraftnutzung. Bei dem Film handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Europäischen Angler Allianz (EAA), dem Verband der Europäischen Angelgerätehersteller (EFTTA) und dem Deutschen Angelfischerverband (DAFV).

Quelle: DAFV

Weiße Fettbrocken am Dinkelufer

Weiße Fettbrocken am Dinkelufer

Das Bild ist ungewöhnlich das sich den Mitgliedern des Angelvereins Nienborg in den letzten Tagen am Dinkelufer bot. Von der Dinkel flussabwärts in Heek über Nienborg und bis nach Epe zog sich am Ufer eine große Spur von vielen kleinen Fettbrocken. Die weißen Fettbrocken von bis zu 2 cm Größe lagerten sich im Uferbereich des Flusses ab. Eigentlich sind die Mitglieder des Vereins schon einiges gewohnt, ob Öl, Gülle, Kadaver oder Farbe, vieles konnten die Angler schon in der Dinkel beobachten. Manches mit großen, einiges mit geringeren Auswirkungen auf die Bewohner des Flusses. Der aktuelle Fall von Umweltverschmutzung ist auch für die Nienborger Angler neu. Nachdem den Anglern die weißen Brocken aufgefallen waren, machten Sie sich auf der Suche nach dessen Herkunft. An mehreren Brücken wurde systematisch der Flusslauf stromaufwärts begutachtet. Südlich von Heek in Höhe -Oldemölls Venneken- konnte dann kein Fett mehr nachgewiesen werden. Auf Nachfrage bei einer in der Nähe ansässigen Fleischmehlfabrik gab es für die Angler dann die erhoffte Aufklärung. Nach Auskunft des Betreibers der Anlage habe es einen Zwischenfall im Produktionsbetrieb gegeben, so dass die gefundenen tierischen Fettbrocken (rund eine Schiebkarre voll) über die Entwässerung im Betrieb in die Dinkel eingeleitet wurden. Die Angler hielten sich bezüglich der Mengenangaben zurück, sie vermuten aber mehr als die vom Betreiber angegebene Menge. Das Ordnungsamt der Gemeinde Heek wurde indes vom Betreiber der Firma informiert. Leider ist die Informationskette aber dann abgerissen, so dass die ortsansässigen Angelvereine, die sich intensiv um den Schutz der Dinkel und seine Bewohnern kümmern, keine Nachricht erhielten. Unklar ist derzeit ob die Fettbrocken, die vor allem von Fischen mit der Nahrung aufgenommen werden können, einen Einfluss auf die Tiere haben. Zudem stellen sich die Angler die Frage, ob und wer ggf. diese Umweltverschmutzung zu beseitigen hat oder ob die Fettbrocken am Dinkelufer einfach verbleiben können.

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