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Kategorie: Fachberichte

Hier finden Sie überregionale Artikel zur Angelfischerei.

Kormoran

Kormoran

Kormoranproblematik
 
Die starke Zunahme von Kormoranen in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der 90er Jahre ist nicht ursächlich mit Veränderungen in Nordrhein-Westfalen verbunden. Vielmehr liegen die Hauptverbreitungsgebiete dieser ausschließlich fischfressenden Art an der Nord- und Ostseeküste.

Als Zugvogel und hinsichtlich seines Beutespektrums ist der Kormoran besonders flexibel und anpassungsfähig. Früher war er in Nordrhein-Westfalen seltener Gast. Heute ist er ernstzunehmende Konkurrenz für eine Viertelmillion Angler in Nordrhein-Westfalen und Bedrohung für manche teichwirtschaftliche Existenz.

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PFT in Fischen

PFT in Fischen

Eigentlich gilt Fisch als leckeres und gesundes Nahrungsmittel, doch nun geben die Buchstaben PFT dem Fischverzehr einen besonderen „Beigeschmack“. Was ist PFT und was hat das mit dem Essen von Fischen zu tun?
PFT ist die Abkürzung für Per Fluor Tenside, eine Gruppe der perfluorierten Kohlenwasserstoffe. Darunter die bedeutensten: Perfluoroctansulfonat (PFOS) und Perfluoroctansäure (PFOA). PFT`s sind sehr stabile organische Verbindungen, die nicht biologisch abbaubar sind. In der Natur sind sie sehr beständig und gut in Wasser löslich.

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Gefahr für die Edelkrebse

Gefahr für die Edelkrebse

Gefährdung des heimischen Edelkrebses durch gebietsfremde Flußkrebsarten

Der Edelkrebs (Astacus astacus) ist die einzige ursprünglich heimische Flußkrebsart in Westfalen. Noch in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhundertskonnte man diesen Krebs in nahezu jedem Gewässer in großer Anzahl finden. Aufgrund seines schmackhaften Fleisches wurde er früher ausgiebig fischereilichgenutzt. Diese ehemals reichen Bestände sind jedoch in den letzten Jahrzehnten bis auf äußerst wenige und hochgradig gefährdete Restvorkommen erloschen.

Der Edelkrebs muss daher heute in der bundesweiten Roten Liste in der Kategorie 1 -vom Aussterben bedroht- geführt werden. Anfänglich waren für diesen dramatischen Bestandsrückgang in erster Linie der naturferne Ausbau vieler Gewässer, die starke Belastung des Wassers mit Schadstoffen sowie das Auftreten einer neuen, für den Edelkrebs tödlichen Seuche (Krebspest) verantwortlich zu machen.

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Aalsterben 2003

Aalsterben 2003

Massenhaftes Aalsterben im Jahrhundertsommer 2003

Land auf, Land ab, im Jahrhundertsommer 2003 überschlugen sich die Meldungen von massenhaftem Aalsterben in den deutschen Flüssen. Im Auftrag der Unteren Wasserbehörden sammelten Fischer Tausende Aalkadaver an den Flussufern ein und ließen sie über die Tierkörperbeseitigungsanstalten entsorgen.

Anfänglich wurden die große Hitze und die erhöhten Wassertemperaturen ausschließlich als Ursache für das Aalsterben ausgemacht. Dass dies aber nicht der Grund alleine sein kann, macht Friedrich Hehmann Diplom-Ökologe im Landkreis Osnabrück deutlich.

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