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Kategorie: Fachberichte

Fachberichte

Fischartenatlas

Fischartenatlas

Bis heute gibt es weder für Deutschland einschließlich seiner Meeresgebiete noch für Österreich nationale oder staatenübergreifende Fischverbreitungskarten (ausgenommen für die so genannten FFH-Anhangsarten: STEINMANN & BLESS 2004). In den letzten Jahren ist das Interesse an Daten zur Biologie und Verbreitung von Fischen sowohl im Meer als auch im Süßwasser jedoch allgemein stark gestiegen. In der europäischen Wasserrahmenrichtlinie WRRL (EG-WRRL 2000) spielen Fische als Bioindikatoren für den ökologischen Gewässerzustand eine bedeutende Rolle, in der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (RICHTLINIE 92/43/EWG 1992) werden Fische als zu schützende Arten ausdrücklich genannt; Biodiversitätskonvention, Gewässerrenaturierungen, Monitoring, fischereiliches Management und nicht zuletzt neue Erkenntnisse in der Taxonomie sind weitere Gründe für einen hohen Bedarf an der Verbreitung aktueller ichthyologischer Daten.

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Fischsterben 2006

Fischsterben 2006

Nachfolgend finden Sie die Presseberichte über das Fischsterben in der Dinkel im Jahr 2006.

Heek – Tote Fische in der Dinkel
Heek (ots) – Am Donnerstag, dem 19.10.2006, um 18:15 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis darüber, das in der Dinkel im Bereich Heek-Nienborg eine Vielzahl großer Fische tot treiben würden. Vor Ort wurde festgestellt, das sich im Gewässer ein grau-schwarzer Stoff befindet. Diesbezüglich wurden mehrere Wasserproben von der unteren Wasserbehörde entnommen. Die Feuerwehr erschien und reicherte das Gewässer mit Sauerstoff an um ein “Kippen” des Gewässers zu verhindern. Um welche Substanz es sich handelt und wer diesen Stoff ins Wasser gebracht hat ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt.

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Anfutter und die Folgen

Anfutter und die Folgen

Anfutter ist in der Fischerei eine erfolgreiche Methode um Fische an den Angelplatz zu locken. Ein besseres Fangergebnis ist durch den Einsatz von Anfuttermitteln fast garantiert. Der Handel bietet Anfuttervarianten in unzähliger Menge und für unterschiedlichste Bedingungen und Zielfische an. Ob für schnell- oder langsam fließende Gewässer, Brassen oder Karpfen, zum Stippen oder Angeln mit dem Futterkorb, für Teiche oder Seen. Die Auswahl reicht von einfachem Paniermehl bis hin zu hoch aromatisierten Futtermitteln.

Auf die Mischung kommt es an! Dies ist, wenn man es auf die Lockwirkung bezieht sicher richtig. Doch sollte nicht nur nach der Zusammensetzung sondern auch die Menge des eingesetzten Anfutters im Gewässer beachtet werden. Warum gerade die Menge an Anfutter besonders in kleinen Gewässern eine wichtige Rolle spielt, wollen wir in diesem Beitrag verdeutlichen.

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Erlensterben durch Phytophthora

Erlensterben durch Phytophthora

Das Erlensterben, verursacht durch die sogenannte Erlen-Phytophthora, breitet sich in Deutschland immer weiter aus. Mittlerweile liegen Befallsmeldungen aus fast allen Bundesländern vor. Seit dem Jahr 2000 ist auch das Westliche Münsterland in NRW von der Phytophthora-Pilzkrankheit betroffen. An der Dinkel im Norden des Kreises Borken sterben in größerer Anzahl jüngere und ältere Erlen an der Wurzelhalsfäule. Vor allem Betroffen ist hier Alnus glutinosa, die Schwarzerle. In lokalen Biotopen sind bis über 50 % der Bäume befallen.

1992 wurde diese Phytophthora-Krankheit erstmals in den Niederlanden und 1993 in England beobachtet. Zahlreiche Erlenbestände entlang von Flussläufen wurden befallen und vernichtet. 1995 konnte man erstmals die Wurzelhalsfäule der Erlen auch in Bayern nachweisen. Der Pilz der Gattung Phytophthora breitet sich besorgniserregend schnell aus und vernichtet wertvolle Erlenbestände. Neben der Schwarzerle wird auch die Grau-, Rot- und Herzblättrige Erle von der Wurzelhalsfäule befallen. Die Grünerle scheint nicht Anfällig gegenüber dieser Pilzkrankheit zu sein.

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Kormoran

Kormoran

Kormoranproblematik
 
Die starke Zunahme von Kormoranen in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der 90er Jahre ist nicht ursächlich mit Veränderungen in Nordrhein-Westfalen verbunden. Vielmehr liegen die Hauptverbreitungsgebiete dieser ausschließlich fischfressenden Art an der Nord- und Ostseeküste.

Als Zugvogel und hinsichtlich seines Beutespektrums ist der Kormoran besonders flexibel und anpassungsfähig. Früher war er in Nordrhein-Westfalen seltener Gast. Heute ist er ernstzunehmende Konkurrenz für eine Viertelmillion Angler in Nordrhein-Westfalen und Bedrohung für manche teichwirtschaftliche Existenz.

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PFT in Fischen

PFT in Fischen

Eigentlich gilt Fisch als leckeres und gesundes Nahrungsmittel, doch nun geben die Buchstaben PFT dem Fischverzehr einen besonderen „Beigeschmack“. Was ist PFT und was hat das mit dem Essen von Fischen zu tun?
PFT ist die Abkürzung für Per Fluor Tenside, eine Gruppe der perfluorierten Kohlenwasserstoffe. Darunter die bedeutensten: Perfluoroctansulfonat (PFOS) und Perfluoroctansäure (PFOA). PFT`s sind sehr stabile organische Verbindungen, die nicht biologisch abbaubar sind. In der Natur sind sie sehr beständig und gut in Wasser löslich.

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Hochwasser 2010

Hochwasser 2010

Hier können Sie nochmal die Meldungen zum Dinkel-Hochwasser im August 2010 nachlesen, die der ASV zeitnah auf seiner Hompage veröffentlichte.


HOCHWASSERWARNWERT 1 ÜBERSCHRITTEN vom 26.08.2010, 23:16 Uhr

Das Landesumweltamt NRW meldet als 1. Gewässer in NRW am Donnerstagabend um 22 Uhr die Überschreitung des Hochwasserwarnwertes an der Dinkel in Heek (Meldestufe 1 von 3). Aufgrund von Starkregen ist am Donnerstag um 22:00 Uhr der Hochwasserwarnwert von 1,5 Metern mit gemessenen 1,51 Metern an der Pegelstation Heek überschritten worden. Um 22:15 ist der Pegel auf 1,55 Metern angestiegen, um 22:45 bereits auf 1,63 Meter und um 23:15 auf 1,72 Meter, mit weiter stark steigender Tendenz (bis zu 20 cm pro Stunde). Am Donnerstag-Vormittag wurde um 8 Uhr noch ein Pegelstand von 0,15 Metern gemessen. Grund für den starken Pegelanstieg sind die hohen Niederschlagsmengen von über 50 Liter pro Quadratmeter am Donnerstag. In der Nacht zu Freitag und am Freitag kann mit einem weiter steigenden Pegel gerechnet werden.

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Gefahr für die Edelkrebse

Gefahr für die Edelkrebse

Gefährdung des heimischen Edelkrebses durch gebietsfremde Flußkrebsarten

Der Edelkrebs (Astacus astacus) ist die einzige ursprünglich heimische Flußkrebsart in Westfalen. Noch in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhundertskonnte man diesen Krebs in nahezu jedem Gewässer in großer Anzahl finden. Aufgrund seines schmackhaften Fleisches wurde er früher ausgiebig fischereilichgenutzt. Diese ehemals reichen Bestände sind jedoch in den letzten Jahrzehnten bis auf äußerst wenige und hochgradig gefährdete Restvorkommen erloschen.

Der Edelkrebs muss daher heute in der bundesweiten Roten Liste in der Kategorie 1 -vom Aussterben bedroht- geführt werden. Anfänglich waren für diesen dramatischen Bestandsrückgang in erster Linie der naturferne Ausbau vieler Gewässer, die starke Belastung des Wassers mit Schadstoffen sowie das Auftreten einer neuen, für den Edelkrebs tödlichen Seuche (Krebspest) verantwortlich zu machen.

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Aalsterben 2003

Aalsterben 2003

Massenhaftes Aalsterben im Jahrhundertsommer 2003

Land auf, Land ab, im Jahrhundertsommer 2003 überschlugen sich die Meldungen von massenhaftem Aalsterben in den deutschen Flüssen. Im Auftrag der Unteren Wasserbehörden sammelten Fischer Tausende Aalkadaver an den Flussufern ein und ließen sie über die Tierkörperbeseitigungsanstalten entsorgen.

Anfänglich wurden die große Hitze und die erhöhten Wassertemperaturen ausschließlich als Ursache für das Aalsterben ausgemacht. Dass dies aber nicht der Grund alleine sein kann, macht Friedrich Hehmann Diplom-Ökologe im Landkreis Osnabrück deutlich.

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