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Kategorie: Fachberichte lokal

Hier finden Sie lokale Fachberichte des Angelsportverein Nienborg Dinkel e.V. rund um die Angelfischerei.

Torfmudden am Dinkelufer

Torfmudden am Dinkelufer

NTorfmudde Foto: B. Heitmannach dem Hochwasser im August 2010 hat die Dinkel so einige interessante Dinge hinterlassen. Für Verwunderung sorgten mitunter zahlreiche große braune Klumpen, die am Uferbereich von Dinkel und Donaugraben angeschwemmt wurden. „Was ist das denn für ein Haufen“ war vielfach von verwunderten Spaziergängern zu hören. Wer sich die unförmigen Gebilde aber einmal näher angeschaut hat, dem wurde schnell klar, dass es sich hierbei um eine Art organisches Material handelt, dass sehr an Blumenerde erinnert. Pflanzenfasern und gelegentlich auch Wurzelteile sind in den dicken Brocken auszumachen.
Der Ursprung dieser Torfbrocken liegt in einem flussaufwärts gelegenen Moorgebiet, das allerdings freiäugig nur selten als solches zu erkennen ist. Im gesamten Niederungsgebiet vor allem der Urstromtäler des Tieflands in Norddeutschland finden sich größere und kleinere Moorflächen, die meist in kleinen Senken als Niedermoore entstanden sind. Im Laufe von oft mehreren Jahrtausenden haben sich die Niedermoore zu Hochmooren entwickelt.

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Angler über Verordnung zum NSG erleichtert

Angler über Verordnung zum NSG erleichtert

Seit Freitag ist es amtlich, im Amtsblatt der Bezirksregierung Münster ist die sog. Ordnungsbehördliche Verordnung zur Ausweisung des Naturschutzgebietes (NSG) „Dinkeltalung“ veröffentlich worden. Mit Spannung wurde beim Angelsportverein (ASV) Nienborg Dinkel e.V. auf die Veröffentlichung gewartet. Im Februar 2011 hatte der ASV zusammen mit dem Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. noch in zwei Stellungnahmen an die Bezirksregierung Münster das weiträumige Angelverbot im Entwurf kritisiert. Ob und wie die Bezirksregierung Münster aber die Sorgen der Angler berücksichtigen würde, war nicht vorherzusehen.

Jetzt können die Nienborg Angler aufatmen. Ein so drastisches Angelverbot, wie es noch im Entwurf zum NSG vorgesehen war, wird es nicht geben. Christian Schubert, Vereinsvorsitzender des ASV Nienborg, ist sichtlich erleichtert: „Wir können uns mit dem getroffenen Kompromiss, in der jetzt amtlichen Verordnung gut arrangieren. Es ist ein kleines Weihnachtsgeschenk für den Verein und mit Sicherheit keine böse Überraschung, die da auf uns zugekommen ist. Wir haben immer die Hoffnung gehabt, dass auch die Fischerei im Einklang mit dem Naturschutz weiterhin ihren Platz haben wird“, so Schubert.

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Dinkelpegel auf Talfahrt

Dinkelpegel auf Talfahrt

Zum Beginn des Sommers wäre diese Meldung sicherlich besorgniserregender. Jetzt in der kalten Jahreszeit ist sie doch ehr als außergewöhnlich anzusehen. Aber immerhin, es fehlen nur noch 2-3 cm am Pegel der Dinkel bei Heek, bis der niedrigste Wasserstand aus diesem Sommer sogar jetzt im November noch unterboten werden könnte. Mit rund 13 cm Wasserstand ist das derzeit wohl einer der niedrigsten jemals im November gemessenen Pegelstände. Verantwortlich für das Niedrigwasser ist eine langanhaltende Hochdruckwetterlage in diesem Herbst mit nahezu keinen Niederschlägen. Im November sind bislang lediglich 0,89 mm Regen an der Messstation Heek erfasst worden.

Aufgrund der niedrigen Temperaturen ist es ehr unwahrscheinlich, dass das Niedrigwasser einen Einfluss auf die Fischbestände der Dinkel haben wird. Eine Gewässereutrophierung ist unter diesen Bedingungen nicht zu befürchten. Durch die niedrigen Wassertemperaturen bleibt ausreichend Sauerstoff im Wasser gelöst, was im warmen Wasser nicht mehr der Fall wäre. Zudem findet keine Algenbildung mehr statt und die sauerstoffzehrenden Verrottungsprozesse laufen nur noch sehr verlangsamt ab.

Mit Blick auf die nächsten Tage ist aber weiterhin nicht viel Niederschlag in Sicht. Für Ende November/Anfang Dezember könnten ein paar mm Niederschlag kommen, diese Vorhersagen oder gar ein noch weiterer Ausblick sind aber noch zu ungenau. So bleibt abzuwarten, ob in den nächsten Tagen tatsächlich der niedrigste Pegelstand in diesem Jahr vom 23. Juni mit 9,6 cm noch unterboten wird.

Mehr Natur für die Dinkel

Mehr Natur für die Dinkel

Begradigt und in ein festes Korsett gepackt fließt die Dinkel durch Legden und Heek. Ihren ursprünglichen Zustand vor dem einengenden Eingreifen der Menschen wird sie zwar nicht zurückerhalten, aber für den Kreis Borken und seine Partner steht fest: In bereits wenigen Jahren soll sich das Flüsschen wesentlich naturnaher präsentieren als heute. Die ersten Maßnahmen beginnen schon jetzt.
In Heek könnten noch in diesem Jahr die Bagger anrollen, wie Judith Nollmeyer vom Kreis Borken ankündigt. Die Baumaschinen sollen den Lauf der Dinkel nördlich des Hofes Oldemölle verändern: Zwei sogenannte Sohlabstürze, die die Fließgeschwindigkeit bremsen, sollen verschwinden, da sie ein kaum überwindbares Hindernis für Fische und Kleinstlebewesen darstellen. Um weiterhin große Fließgeschwindigkeiten und dadurch Erosionen zu verhindern, soll die Dinkel wachsen und eine neue Schleife erhalten.

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Jetzt dürfen auch die Kleinsten angeln

Jetzt dürfen auch die Kleinsten angeln

Angeln hat in Nienborg Tradition. Meist wird das naturverbundene Hobby von den Vätern an die Söhne weitergegeben. Das Angeln „ansteckend“ ist, verwundert den Vorsitzenden des Angelsportvereins (ASV) Nienborg Dinkel e.V. Christian Schubert nicht. „Die Dinkel ist unmittelbar vor der Tür und ein schöner Angeltag an diesem interessanten Fluss mit gutem Fischbestand kann schnell zu einem schönen Familientag  werden, so Schubert.“  So ist es auch nicht überraschend, dass im ASV vielfach aus zwei oder gar drei Familiengenerationen Mitglieder im Verein sind.
Die Begeisterung für den Fischfang und das Naturerlebnis wird vielfach schon in jungen Jahren gelegt. Viele Kinder entdecken schon in früherem Alter ihr Interesse am Angeln. Das zeigen auch die rund 50 Nachwuchsangler zwischen 10 und 18 Jahren, die der Jugendgruppe des ASV angehören. „Für die unter 10 jährigen konnten wir in der Vergangenheit trotz großem Interesse aus der Bevölkerung keine Mitgliedschaft anbieten“, erläutert Schubert und macht auf das bis 2010 geltende Landesfischereigesetzt aufmerksam.

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Kein Bade(see)vergnügen in der Gemeinde Heek

Kein Bade(see)vergnügen in der Gemeinde Heek

„Ausgezeichnete Wasserqualität“, in fast allen 76 Badegewässer in NRW. Eine erfreuliche Bilanz der NRW-Gewässer für 2011, die nach fachlichen Kriterien des Umweltbundesamtes auf die Einhaltung von Leit- und Grenzwerten geprüft werden. Im Kreis Borken gibt es drei ausgewiesene Badegewässer, die alle mit „ausgezeichneter Wasserqualität“ bewertet wurden. Der Aa-See bei Bocholt und der Pröbsting-See bei Borken jeweils im Süden des Kreises, sowie den Drilandsee bei Gronau im Nordkreis.

Die drei großen See in der Gemeinde Heek (Wichumer See, Strönfeldsee und Bültsee) sind nicht für den Badebetrieb zugelassen. Die ehemaligen Abgrabungsgewässer, wovon im Strönfeldsee noch aktiv ausgesandet wird, sind von den örtlichen Fischereivereinen bzw. dem Landesfischereiverband Westfalen und Lippe als Angelgewässer angepachtet.

Die Fischereivereine als Pächter der Gewässer machen auch in diesem Jahr zu Beginn der Badesaison darauf Aufmerksam, dass das Baden und Lagern an diesen Gewässern nicht erlaubt ist. Gründe gibt es hierfür von Seiten der Fischereivereine genug.

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Dinkelpegel bleibt extrem niedrig

Dinkelpegel bleibt extrem niedrig

„Es war zu erwarten, dass sich die lokalen Gewitterschauer erst einmal nicht sonderlich auf den Pegelstand der Dinkel auswirken“ berichten besorgte Mitglieder des Angelsportverein (ASV) Nienborg Dinkel. Grund zur Sorge haben die Angler in der Dinkelgemeinde allemal. Der Pegelstand der Dinkel ist derzeit so niedrig wie sonst erst in den Hochsommermonaten Juli und August. Aktuell liegt der Pegel der Dinkel an der Messstation in Heek, die vom Landesamt für Natur- und Umweltschutz NRW betrieben wird, bei nur 10 cm. Damit liegt der Pegelstand mittlerweile unter dem mittleren Niedrigwasserstand. „Ein großen Puffer für den Sommer gibt es da nicht und die eigentlich trockenen Monate stehen noch bevor!“ berichtet der ASV.

Mittelfristig ist eine Änderung der Großwetterlage nicht abzusehen und selbst kurzfristige Niederschlagsereignisse wirken sich Aufgrund der niedrigen Grundwasserstände und trockenen Böden nicht auf die Flusspegel aus.

Die extrem niedrigen Wasserstände führen derzeit zu hohen Nährstoffkonzentrationen in den Gewässer, was Messungen der Leitfähigkeit in der Dinkel anzeigen.

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Meerforellen in der Dinkel

Meerforellen in der Dinkel

Dass es in der Dinkel Meerforellen gibt hört sich nach einem Aprilscherz an. Doch wenn es bislang auch nur selten gelang, zwei Fänge von Vereinsmitgliedern beweisen ihr Dasein.
Johannes Tillmann und Tobias Ostendorf gelang es eine Meerforelle in der Dinkel zu fangen. Beide Fänge sorgten für großes Erstaunen bei den Anglern des Vereins und auch bei den Fischexperten des Fischereiverbandes. Hintergrund ist die immer noch schlechte Durchgängigkeit der Dinkel. Stellenweise versperren Stauanlagen den direkten Fischaufstieg. Allerdings findet die Meerforelle trotzdem Wege, über diese Anlagen stromaufwärts zu gelangen.

Mit Hilfe von J. Liebermann und M. Möhlenkamp konnten die Fische aber bestimmt werden. “Der gerade Schwanz des Fisches ist für die Bestimmung ein wichtiges Merkmal berichtet”, J. Liebermann. “Bei der Bachforelle (Standorttreue Form) sollte und ist der Schwanz immer abgerundet! Die auffällig silberne Färbung verrät, dass der Fisch in der Laichzeit war. Deutlich sind Farbdifferenzen zwischen Kopf und Körper sichtbar.”

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Mehr Naturnähe für die Dinkel

Mehr Naturnähe für die Dinkel

Eine ganze Reihe von Gewässern plätschert rund um Heek. „Bei vielen lässt sich der ökologische Zustand noch deutlich verbessern“, ist Judith Nollmeyer von der Unteren Wasserbehörde beim Kreis Borken überzeugt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Markus Rottstegge und Thorsten Meyer von der Gemeinde Heek machte sich die Gewässerexpertin jetzt vor Ort ein Bild von der Situation von Dinkel und Donaubach, Strothbach und Hülsbach. Judith Nollmeyer koordiniert beim Kreis Borken die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie.

Diese ist Richtschnur für die Verbesserung der Gewässerqualität im Kreis Borken. Gemeinsam wollen Kommunen, Wasser- und Bodenverbände, Landwirtschaft, Angler und Naturschützer Flüsse und Bäche für Tiere und Kleinstlebewesen wieder attraktiver gestalten. Zurzeit sammeln die Arbeitsgruppen Maßnahmen.

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Nutria macht es sich an der Dinkel gemütlich

Nutria macht es sich an der Dinkel gemütlich

Nienborg, ein Dorf zum Wohlfühlen! Das mag sich auch das große Pelztier gedacht haben, dass Mitglieder des ASV Nienborg jetzt unverhofft bei einem Streifzug an der Dinkel vor die Kameralinse bekommen haben. Dabei handelt es sich um eine Biberratte, besser bekannt als Nutria, die die Flusslandschaft unweit der Nienborger Burg für sich in Anspruch genommen hat.

Die Nutria (Myocastor coypus) ist eigentlich in Südamerika zu Hause. In Europa ist das Tier  eingeschleppt und zählt zu den Neozoon. Die Nutria (auch Biberratte genannt) ist aber nicht zu verwechseln mit der Bisamratte (Ondatra zibethicus), diese ist ebenfalls in Europa eingeschleppt (Neozoon) stammt aber aus Nordamerika. Zudem wird die Nutria mit 60-65 cm Körperlänge fast doppelt so groß wie der Bisam.

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